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Semperoper, Stollen und Skat
Pik As RE bei der Endrunde des Städtepokals in Dresden
Zwei Recklinghäuser Mannschaften hatten sich zur Endrunde für den Deutschen Städtepokal qualifiziert. Also machten sich 20 PikAssos am zweiten Novemberwochenende auf nach Dresden.
Um ohne Stau durchzukommen und noch ausreichend Zeit zum Sightseeing zu haben, machte sich eine der Fahrgemeinschaften noch bereits vor 6 Uhr am Freitag morgen auf den Weg. Der Aufwand hatte sich gelohnt: um 13 Uhr waren alle eingecheckt und endlich konnten alle Dresdner Sehenswürdigkeiten abgeklappert werden. Frauenkirche, Fürstenzug, Semperoper und der Zwinger, nichts war vor den PikAssos sicher.
Samstag und Sonntag blieb dafür keine Zeit, da mussten die PikAssos ran an die Karte. In der Joynext-Arena wurden verteilt auf die Lounge mit Ausblick auf die Eisbahn und in der Sportsbar insgesamt fünf Serien gespielt.

Trotz eines guten Starts mit 7.463 Punkten in der ersten Serie und noch akzeptablen 6.802 Punkten in der zweiten Serie verlief die dritte Serie mit nur 5.617 Punkten für die zweite Mannschaft ziemlich katastrophal.
Das Team beendete damit den ersten Spieltag auf Platz 25 von insgesamt 29 Mannschaften. Dies bedeutete den Abstieg von der Lounge in die Sportsbar am Sonntag.
Die erste Mannschaft machte es umgekehrt und spielte sich mit steigenden Ergebnissen (7.022, 8.174 und 8.967 Punkte) bereits nach zwei Serien hoch in die Lounge. Am Ende des Tages hatten sich die PikAssos bis auf Platz 6 vorgespielt mit weniger als 900 Punkte Rückstand auf die führende Mannschaft aus dem Kreis Schleswig-Flensburg.
Am Abend ging es dann zum Mannschaftsessen ins brasilianische Steakhouse, wo die blauen Trikots in dem sonst in Rottönen getauchten Restaurant erstrahlten. Hier wurde reichlich geschlemmt und Caipirinha geschlürft.

Mit solch einer Stärkung sollte doch wohl ein kleiner Endspurt in den letzten beiden Serien drin sein, um endlich einmal den eindrucksvollen und ziemlich gewichtigen Pokal in Form des Brandenburger Tors mit nach Hause zu nehmen.

Zumindest die zweite Mannschaft hatte nichts mehr zu verlieren und konnte wohl nach dem Abschneiden am ersten Tag mit wenig Titelambitionen am zweiten Tag besonders befreit aufspielen. Das spiegelte sich direkt in den Ergebnissen wieder:
8.744 Punkte in der vierten Serie wurden in der fünften Serie noch von 9.579 Punkte bei nur drei Verlustspielen in der ganzen Mannschaft getoppt und am Ende mit dem Serien- und Tagessieg belohnt. Was für ein Comeback, die PikAssos schossen sich damit von der letzten Paarung hoch in die Top10 auf Platz 6. 18.323 Punkte aus zwei Serien und damit 38.205 Punkte gesamt, eine äußerst respektable Leistung der zweiten Mannschaft am zweiten Turniertag.
Unterdessen hatte die erste Mannschaft einen wesentlich geringeren Abstand aufzuholen, doch in der vierten Serie waren für das Team nur 6.693 Punkte drin. Die PikAssos hielten die Platzierung vom Vortag, aber das führende Team aus dem Kreis Schleswig-Flensburg schlief nicht und ließ den Vorsprung auf die PikAssos auf knapp 2.200 Punkte anwachsen.
Jetzt musste also schon in etwa so ein Lauf her, wie die zweite Mannschaft ihn in der letzten Serie hingelegt hatte. Und das mit den Titelverteidigern aus Dresden in der Paarung, die sicherlich auch nochmal angreifen wollten.

Die PikAssos gaben alles, doch am Ende langte es nur zu 7.432 Punkten. Das reichte insgesamt für 38.288 Punkte und Platz 5, ganz knapp vor der zweiten Recklinghäuser Mannschaft. Alle 20 PikAssos freuten sich riesig über Platz 5 und 6 und jubelten am Ende mit der Mannschaft aus Dieburg, die nun bereits zum sechsten Mal den Städtepokal gewann.
Herzlichen Glückwunsch an die Skatfreunde aus Dieburg!
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